Unter dem Begriff „höhere Gewalt“ gibt es eine Reihe Risiken, die üblicherweise als nicht versicherbar gelten. Hierzu gehören auch die so genannten Elementarrisiken. Unter dem Eindruck des großen Erdbebens Anfang der 90er Jahre in der Region Köln-Aachen kam die Forderung auf, die bis dato nur in Baden-Württemberg übliche Versicherung von Wohnhäusern gegen Erdbeben bundesweit anzubieten. Unter anderem daraus ist die Elementarschadenversicherung entstanden, die in der Regel je nach Versicherer folgende Gefahren abdeckt:

  • Erdbeben
  • Erdrutsch, Erdsenkung (nicht allerdings Bergbaufolgeschäden wie die berüchtigten Tagesbrüche von Bochum-Wattenscheid)
  • Überschwemmung des Versicherungsgrundstückes
  • Schneedruck und Lawinen
  • Rückstau aus Witterungsniederschlägen (nicht markteinheitlich mitversichert)

In der Regel wird für Elementarschäden ein Selbstbehalt von 10 %, maximal 5.000 EUR je Schadenfall vereinbart.

Elementarschadenversicherungen lassen sich abschließen als Zusatz zur Betriebsgebäudeversicherung, Wohngebäudeversicherung, Inventarversicherung, Hausratversicherung. Der Einschluss ist in jedem Fall empfehlenswert, auch wenn oft nicht alle der aufgeführten Risiken für ein Grundstück zutreffen werden.
Gerne berücksichtigen wir in unseren Angeboten die Absicherung von Elementarschäden.

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