Versichert sind hier eventuelle Haftpflichtansprüche, die auf den Besitzer eines Hauses und/oder Grundstücks zukommen können, weil er eine so genannte Verkehrssicherungspflicht verletzt hat.

Beispiel: Der Eigenheimbesitzer hat den Gehweg vor seinem Grundstück bei Schneefall nicht geräumt. Eine Passantin stürzt und verletzt sich erheblich.
Der Mieter stürzt auf der Treppe, weil der Handlauf nicht im ordnungsgemäßen Zustand ist, und verletzt sich. Nun macht er Schadensersatzansprüche gegen den Eigentümer und Vermieter geltend.
Bei Sturm werden mehrere Dachziegel vom Dach geweht und beschädigen ein vor dem Grundstück geparktes Auto eines Dritten. Der Geschädigte nimmt den Hauseigentümer auf Schadensersatz in Anspruch.
Als Besitzer sind erfasst der Eigentümer, Mieter, Pächter, Leasingnehmer oder auch Nutznießer.
Im Rahmen der Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung kann auch eine Wohnungseigentümergemeinschaft versichert werden.
Nach der einer Empfehlung des Verbandes sind nichtversicherungspflichtige Kfz und Arbeitsmaschinen vom Versicherungsschutz umfasst (je nach Anbieter).

In der Privathaftpflichtversicherung, die bereits in geringerem Umfang eine Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung einschließt, ist mitversichert die Haftpflicht als Inhaber von Wohnungen im Inland, eines oder mehrerer (je nach Versicherer) Einfamilienhäuser, eines oder mehrerer Ferien- / Wochenhauses.
Hierbei inbegriffen sind die Vermietung von Wohnung in diesen Objekten (je nach Versicherer zahlenmäßig beschränkt), die Haftpflicht als Bauherr oder Bauunternehmer bis zu einer bestimmten Bausumme (Achtung: Wer diese Bausumme überschreitet oder mehr als die o.g. Objekte besitzt, muss eine separate Bauherren- bzw. Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung abschließen).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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